Standort Altötting
Kopfschmerz, Schwindel und Neuroophthalmologie
Neuroophthalmologische Labor
Das neuroopthalmologisches Labor untersucht mit modernen Methoden einerseits die Augenbewegungen und Sehstörungen
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Sechs Augenmuskeln bewegen jedes Auge. Erkrankungen können die Augenmuskeln selbst, den Augenmuskelnerv oder aber die zentrale Strukturen Im Hirnstamm oder Großhirn betreffen. Es werden im Gehirn sechs Augenbewegungssysteme unterschieden. Dies sind die Sakkaden (schnelle Blicksprünge), das Blickfolgesystem, das optokinetische System, der Vestibulo-okuläre-Reflex, das Vergenzsystem und das Fixationssystem.
Nur wenn diese Systeme einwandfrei funktionieren kann man gut sehen.
Die Konsequenz aus Erkrankungen sind störende Symptome, wie z.B. das Unscharfsehen oder Doppeltsehen.
Doppelbilder
Unscharfsehen
Scheinbewegungen
1. Klinische Untersuchung
Die klinische Untersuchung umfasst neben der generellen neurologischen Untersuchung auch eine neuro-ophthalmologische Untersuchung. Untersuchungen der verschiedenen Typen von Augenbewegungen, die Untersuchung mit der Frenzelbrille, mit Prismen oder rot- grün Gläsern
2. Apparativen Zusatzdiagnostik
Diese sind notwendig, um klinisch nicht sichtbare Störungen zu identifizieren
Sehstörung könne durch Augenbewegungsstörungen oder aber Störung des visuellen Systems selbst entstehen. Das visuelle System beginnt mit dem Auge, wo das Licht auf der Netzhaut in Nervenimpulse umgewandelt, ins Gehirn geleitet und dort weiter verarbeitet wird.
Störung dieser Prozesse können zu Ausfällen des Sehens führen, wie z.B. Unscharfsehen, Gesichtsfeldausfälle oder aber zu Reizerscheinungen, wie z.B. Flimmerskotome.